Lena Henke
Künstlergespräch
22 01 20 / Mi
19.00

Lena Henke (*1982 in Warburg) lebt und arbeitet derzeit in New York. Ihre Skulpturen und Installationen greifen kunsthistorische Vorgängerarbeiten auf und verbinden sie wie selbstverständlich mit Themen wie eigenen zwischenmenschlichen Beziehungen, Sexualität und Fetischismus. Stets unterwandert Henke dabei auf spitzfindige Weise und mit einem humoristischen Unterton die patriarchalischen Strukturen der Kunstgeschichte. In ihrer Formensprache finden sich Rekurse auf den Minimalismus, die sie mit surrealistischer Motivik verbindet. Lena Henke studierte von 2004 bis 2011 an der Städelschule in Frankfurt am Main bei Professor Michael Krebber. Ihre Skulpturen und Installationen wurden international in zahlreichen Einzelausstellungen gezeigt, unter anderem im Kunstverein Braunschweig (2016), in der Schirn Kunsthalle
Frankfurt (2017), in der Kunsthalle Zürich (2018) und im Socrates Sculpture Park, New York (2015). Henkes Arbeiten befinden sich in der Sammlung des Whitney Museum of American Art. Im Jahr 2019 erhielt Lena Henke den Förderpreis zum Rubenspreis der Stadt Siegen, der mit einer Ausstellung verbunden ist.