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Antonius Höckelmann
Alles in allem
04 04 20
02 08 20

Neu und kostenlos: Nutzen Sie unseren Guide zur Ausstellung ab sofort online. Er nimmt Sie mit Werkkommentaren zum Hören und Lesen mit in die Welt von Antonius Höckelmann.
Und hier können Sie einen Blick in unseren Ausstellungskatalog werfen:


Antonius Höckelmann. Alles in allem. Hg. Oliver Kornhoff, Jutta Mattern, Henrike Mund. Mit Texten von Jutta Mattern, Friedrich Meschede, Ute Mronz und Henrike Mund. Erschienen im Verlag der Buchhandlung Walther König.
Zur Ausstellung haben wir gemeinsam mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck einen Katalog produziert. Sie können ihn bei uns bestellen. Als besonderen Service hat der Verlag der Buchhandlung Walther König es uns erlaubt, dieses Buch als Blätterkatalog in der Zeit der Corona-bedingten Schließung der Museen zu nutzen. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich!
Am schönsten im Vollbildmodus! Klicken Sie auf die drei Punkte oben rechts im Katalogfenster, wählen Sie Fullscreen aus.

Über die Ausstellung:
Antonius Höckelmann (1937–2000) ist einer der außergewöhnlichsten deutschen Künstler seiner Generation. In Oelde/Westfalen geboren und dort zum Holzbildhauer ausgebildet, lebt er nach der Studienzeit in Berlin drei Jahrzehnte in Köln, wo er Teil der Kunstszene des Rheinlandes ist. Sein Werk zeigt Einflüsse des westfälischen, aber auch italienischen Barock, des Informel, der neuen Figuration ab den 1960er-Jahren sowie der «Neuen Wilden» der 1980er-Jahre. Höckelmann hat hauptsächlich Skulpturen und Zeichnungen geschaffen. Abstrakte, organische Formen vereinen sich mit gegenständlichen Motiven in teils monumentalen Papierarbeiten oder plastisch geformten Gebilden aus Gips, Styropor, Aluminium oder Bronze. In den 1990er-Jahren treten außerdem Acrylbilder von expressiver Farbigkeit hinzu. Höckelmann setzt in seinen Werken plastische Energien frei. Mit stark bewegten Oberflächen und dynamischerLinienführung schafft er fantastische, rätselhafte Bildwelten, in denen sich frei gestaltete und figürliche Formen zu dichten Kompositionen verbinden. Motive erscheinen und verschwinden zwischen wuchernden und vegetabilen Schwellformen, Spiralen, Knollen und Knäueln. Seine Themen sind Sexualität, Geschlechterkampf, Mensch und Tier, Pferdesport und die Pflanzenwelt. Sein Schaffen zeichnet sich durch große mediale Vielfalt aus, bei dem nicht nur formal, sondern inhaltlich-motivisch schließlich «alles in allem» in einem einzigartigen Kosmos verwoben ist. Antonius Höckelmann wurde 1937 in Oelde geboren und dort von 1951 bis 1957 bei Heinrich Lückenkötter zum Holzbildhauer ausgebildet. Anschließend nahm er an der Hochschule für bildende Künste in Berlin das Studium der Bildhauerei bei Karl Hartung auf. Ab 1961 lebte er als freischaffender Künstler in Berlin, bis er 1970 nach Köln zog, wo er drei Jahrzehnte lang die rheinische Kunstszene mitprägte. Höckelmann hat an der documenta 6 und 7 teilgenommen und war vor allem in den 1980er-Jahren neben Malerkollegen wie Georg Baselitz, Markus Lüpertz und A. R. Penck in den maßgeblichen deutschen Ausstellungen der Zeit vertreten. Die Präsentation der Kunsthalle Bielefeld soll zu einer längst überfälligen Neuentdeckung dieses Künstlers beitragen.


Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem

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Die Ausstellung wird gefördert von der Kulturstiftung pro Bielefeld und der Stiftung der Stadtwerke Bielefeld.

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Abbildungen Startseite:
Ohne Titel, 1994, Courtesy Sebastian Höckelmann © VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Ohne Titel, 1998, Privatsammlung Rheinland, © VG Bild-Kunst, Bonn, 2020