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BETON UND GEISTIGE ZUSAMMENARBEIT
Goshka Macuga | SFB 1288 «Praktiken des Vergleichens»
miteinander gegenüber #4
29 01 22
15 05 22

Die Reihe «miteinander gegenüber» fokussiert ein Werk aus der Sammlung, welches in der Konstellation mit einer eigens hierfür ausgewählten weiteren Arbeit überraschende oder zentrale Fragestellungen zu Tage fördert. In der vierten Folge der Reihe trifft Goshka Macugas (*1967, lebt in London) «Pavillon for International Institute of Intellectual Cooperation » (2016) nicht mit einem anderen Werk, sondern mit dem Sonderforschungsbereich 1288 «Praktiken des Vergleichens» der Universität Bielefeld aufeinander. Der Pavillon wurde in diesem Jahr durch eine Schenkung Bestandteil unserer Sammlung. Was hat es mit dieser Begegnung für eine Bewandtnis? Das Material Beton springt sowohl beim Besuch der Universität Bielefeld wie auch bei der Begegnung mit Macugas Pavillon ins Auge. In beiden Fällen bildet es den Rahmen für geistige Arbeit. Macuga versammelt mittels skulpturaler Vasenformen Denker*innen wie Albert Einstein oder Olympe de Gouges in ihrer Installation und lädt Besucher*innen ein, darin Platz zu nehmen. An der  Universität, wo auch der Sonderforschungsbereich angesiedelt ist, treffen sich zahlreiche Forscher*innen und Studierende. In welchem Bezug steht Beton zur geistigen Arbeit? Das Werk der polnisch-britischen Künstlerin Goshka Macuga fußt oft auf Recherchen, die sie in Installationen, Skulpturen, Wandteppiche oder Collagen überführt. Ihr Pavillon  bezieht sich auf die Geschichte des «Internationalen Instituts für geistige Zusammenarbeit», das von 1926 bis 1946 in Paris existierte und Vorgängerinstitution der UNESCO war. Wie und in welchen Räumen ereignet sich geistige Zusammenarbeit? Was erhoffen wir uns von ihr damals und heute? Bei der Reihe «miteinander gegenüber» kooperiert die  Kunsthalle Bielefeld mit Wissenschaftler*innen des Sonderforschungsbereichs 1288 «Praktiken des Vergleichens». Angeregt durch das Werk von Macuga rückt unser Kooperationspartner selbst in den Fokus.

Die Ausstellungsreihe entsteht in Kooperation mit dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereich (SFB) 1288 «Praktiken des Vergleichens. Die Welt ordnen und verändern» der Universität Bielefeld.

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