Liebe Besucher*innen,

wie alle Museen in Nordrhein-Westfalen haben auch wir leider bis mindestens zum 19.04.2020 geschlossen. Damit wir in Kontakt mit Ihnen bleiben, veröffentlichen wir nach und nach Videos über unsere neue Ausstellung, die Sie nun erst einmal nicht vor Ort anschauen können. Auch Kreativtipps für die Zeit daheim mit Ihren Kindern sind dabei, und Buchempfehlungen zu Künstler*innen werden Sie ebenso finden. Wenn Sie dieses Fenster schließen, sehen Sie anstelle der gewohnten Startseite alles, was wir in dieser Zeit in den sozialen Medien anbieten. Das wird von Tag zu Tag mehr werden. Wir wüssten gern, wie Ihnen das gefällt. Und wenn Sie Anregungen oder Wünsche haben, freuen wir uns auch über Ihre Nachricht oder Ihren Kommentar.

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Ihre Kunsthalle Bielefeld

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Johnson Plus
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Die 1968 eröffnete Kunsthalle Bielefeld wurde von Philip Johnson geplant. Sie gehört zu den gelungensten Gemäldegalerien des Landes und ist zu einer Ikone der klassischen Moderne geworden. Die Präsentation zeitgenössischer Kunstformen wie Video, Performance und Installation erfordert jedoch flexible und abgeschlossene Räume, die ohne aufwendige Eingriffe in den Bestand im Johnson-Bau nicht herstellbar sind.

Der Adenauerplatz in Bielefeld steht in direkter räumlicher Beziehung zur Kunsthalle und ist von Verkehrsplanungen vergangener Jahrzehnte geprägt. Die daraus entstandene stadträumliche Situation wird heute als unbefriedigend wahrgenommen und bedarf einer Neuinterpretation.

Hier setzen die Projekte an, die von Studierenden der Hochschule Bochum (Prof. André Habermann / Agnes Brigida Giannone) und der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur (Prof. Jasper Jochimsen / Prof. i. V. Tillmann Wagner) im Sommersemester 2017 erarbeitet wurden. Die angehenden Architekten haben ein weites Spektrum an Ideen produziert, wie die Kunsthalle erweitert und zugleich der Stadtraum aufgewertet werden kann.